GLASEREI & FENSTERBAU


Unter Glas (von germanisch glasa "das Glänzende, Schimmernde" auch für "Bernstein") versteht man einen amorphen, nichtkristallinen Feststoff. Materialien, die man im Alltagsleben als Glas bezeichnet (zum Beispiel Trink- und Fenstergläser, Fernsehschieben und Glühlampen) sind nur ein Ausschnitt aus der Vielfalt der Gläser.

Glas ist eine amorphe, das heißt im Wesentlichen nichtkristalline Substanz. Gewöhnlich wird Glas durch Schmelzen erzeugt, die Bildung von Glas ist aber auch durch die Erwärmung von Sol-Gel möglich und durch Schockwellen.

Trotz des nicht definierten Schmelzpunkts ist Glas ein Festkörper. Auch wenn es sich unter langzeitiger Krafteinwirkung verformte, dürfte man es nicht als flüssig bezeichnen. Die langsame Verformung unter einer konstanten Kraft tritt auch in kristallinen Festkörpern auf und wird als Kriechen bezeichnet. Berichte von fließenden Kirchenfenstern lassen sich nicht bestätigen und die Idee des flüssigen Glases scheint auf eine Falschübersetzung zurückzugehen.

Gebrauchsglas hat eine Dichte von ca. 2,5 g/cm³. Die mechanischen eigenschaften variieren sehr stark. Die Zerbrechlichkeit von Glas ist sprichwörtlich. Die Bruchfestigkeit wird stark von der Qualität der Oberfläche bestimmt. Glas ist weitgehend resistent gegen Chemikalien. Eine Ausnahme ist Flusssäure, sie löst das Siliziumdioxid und wandelt es zu Hexalfluorokieselsäure. Bei Raumtemperatur hat Glas einen hohen elektrischen Widestand, der allerdings mit steigender Temperatur stark abfällt, sofern es sich nicht um reiner Quarzglas handelt.

Quelle: Glaswissen

Quelle: Wikipedia

ESG ist auf die je nach Sichtwinkel kaum erkennbaren Spannungsfelder optisch nicht von normalen, nicht vorgespanntem Glas zu unterscheiden, trägt aber im Regelfall in einer Ecke einen Stempel mit dem Aufdruck "ESG". Außerdem kann ESG nach dem Vorspannen nicht mehr bearbeitet werden, ein Verusch die Scheibe zu schneiden oder zu bohren würde zur Zerstörung der Scheibe führen.